Reisebedingungen

Anhang zur Reisebestätigung und deren wesentlicher Bestandteil

Bitte beachten Sie: Seite 2 und 3 Reisebedingungen Firma Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG für 2022

Seite 4 Formblatt zur vorvertraglichen Unterrichtung über Ihre Rechte bei einer Pauschalreise


•Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG ist für die ordnungsgemäße Erbringung aller Reiseleistungen verantwortlich.

• Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Eigenschaft einer Reiseleistung VOR Antritt der Reise, ist der Kunde berechtigt, innerhalb einer vom Reiseveranstalter gleichzeitig mit Mitteilung der Änderung gesetzten angemessenen Frist
• entweder die Änderung anzunehmen
• oder unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten
• oder die Teilnahme an einer Ersatzreise zu verlangen, wenn eine solche Reise angeboten wird.
Der Kunde hat die Wahl, auf die Mitteilung von Reisebüro Josef Klemm GmbH &Co. KG zu reagieren oder nicht. Wenn der Kunde gegenüber Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG reagiert, dann kann er entweder der Vertragsänderung zustimmen, die Teilnahme an einer Ersatzreise verlangen, sofern ihm eine solche angeboten wurde, oder unentgeltlich vom Vertrag zurücktreten. Wenn der Kunde gegenüber Reisebüro Josef Klemm GmbH & CO. KG nicht oder nicht innerhalb
der gesetzten Frist reagiert, gilt die mitgeteilte Änderung als angenommen. Hierauf ist der Kunde in der Erklärung gemäß
Ziffer 3.2 in klarer, verständlicher und hervorgehobener Weise hinzuweisen
• Falls Sie unterwegs mit einer Leistung nicht zufrieden sein sollten oder Beistand benötigen, informieren Sie uns bitte sofort - nur dann können wir den Mangel abstellen. Erste Ansprechpartner sind Reiseleitung und Fahrer. Können diese nicht helfen, verständigen Sie bitte uns in Ebermannstadt während der Bürozeiten Montag bis Freitag 8.00 — 16.45 Uhr. Außerhalb der Geschäftszeiten Marion Klemm unter unserer NOTRUFNUMMER 0170 35 80 410.
• Mitwirkungspflichten des Reisenden Mängelanzeige Abhilfeverlangen Wird die Reise nicht frei von Reisemängeln erbracht, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Sowei t Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende weder Minderungsansprüche nach § 651m BGB noch Schadensersatzansprüche nach § 651n BGB geltend machen. Der Reisende ist verpflichtet, bei auftretenden Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden gering zu halten. Der Reisende ist verpflichtet, seine Mängelanzeige unverzüglich dem Vertreter von Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG vor Ort zur Kenntnis zu geben. Der Vertreter ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen sofern dies möglich ist. Er ist jedoch nicht befugt, Ansprüche anzuerkennen.
• Wenn Sie sich während der Reise in Schwierigkeiten befinden, leisten wir Ihnen unverzüglich in angemessener Weise Beistand (§651q BGB). Hierzu ist es hilfreich, oft unabdingbar, Ihre Mobilfunknummer zu wissen. Bitte geben Sie uns diese bekannt und lassen Sie Ihr Mobiltelefon vor und während der gesamten Reise eingeschaltet.
• Bitte beachten Sie: alle Reise in unserem Katalog sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Sind Sie nicht sicher, ob Sie den Anforderungen gewachsen sind — fragen Sie uns bitte! Wir beraten Sie gerne und halten Rücksprache mit dem jeweiligen Reiseleiter. Ein neues Gesetz verpflichtet uns, diesen Hinweis abzudrucken!
„Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 48 ausgegeben zu Bonn am 21. Juli 2017 [EGBGB] Artikel 250
Informationspflichten bei Pauschalreiseverträgen § 3 Weitere Angaben bei der vorvertraglichen Informationspflichten bei Pauschalreiseverträgen § 3 Weitere Angaben bei der vorvertraglichen Unterrichtung Die Unterrichtung muss folgende Informationen enthalten, soweit sie für die in Betracht kommende Pauschalreise erheblich sind: 1. Die wesentlichen Eigenschaften der Reiseleistungen, und zwar... ...j) die Angabe, ob die Pauschalreise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist)
• Falls Sie mit einem Handicap reisen, so bitten wir um Verständnis, dass eine individuelle Betreuung durch unser Personal oder Mitreisende nicht möglich ist. Falls Sie regelmäßig Hilfe benötigen, ist eine leistungsfähige Begleitperson unverzichtbar. So llten Sie Hilfsmittel, wie Rollstuhl, Rollator, Schlafapnoegerät etc. mitführen, so ist dieses Sondergepäck bei Buchung oder unmittelbar darauf anzumelden. Eine Anmeldung auf einem dauerhaften Datenträger wird empfohlen.
• Für Flugreisen gilt zusätzlich: Auf dem Flugticket muss der Name des Reisenden identisch mit der maschinenlesbaren Zeile im Pass oder Personalausweis sein. Bei auch nur geringfügigen Unterschieden kann die Fluggesellschaft die Beförderung ablehnen. Es muss dann am Flughafen ein neues Ticket ausgestellt werden. Geben Sie uns d aher in der Reiseanmeldung bitte exakt den im maschinenlesbaren Teil Ihres Ausweispapiers vermerkten Namen an. Ansonsten gehen die erheblichen Mehrkosten zu Lasten des Reisenden.
• Für die Gestaltung des Flugplans sind Fluggesellschaften und Behörden verantwortlich. Kurzfristige Änderungen der Flugzeiten oder Streckenführung sind manchmal nicht zu vermeiden. Vor allem Charterflüge finden oft frühmorgens oder spätabends statt, so dass Abfahrt oder Ankunft in die Nachtstunden fallen können. Die in der Reisebestätigung genannte Abfahrtszeit ist deshalb unverbindlich! Die genauen Abfahrts- und Flugzeiten teilen wir Ihnen ca. 8 Tage vor Reisebeginn mit.
• Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung bei Flugreisen. Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass Gepäckverlust, -beschädigung und -verspätung im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen vom Reisenden unverzüglich vor Ort mittels Schadenanzeige („P.I.R.") der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaften und Reiseveranstalter können die Erstattungen aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadenanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen, nach Aushändigung zu erstatten. Zusätzlich ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck unverzüglich beim Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG, seinem Vertreter bzw. seiner Kontaktstelle anzuzeigen. Dies entbindet den Reisenden nicht davon, die Schadenanzeige an die Fluggesellschaft innerhalb der vorgenannten Fristen zu erstatten.
• Beim Ausladen des Gepäcks oder am Gepäckförderband im Flughafen werden hin und wieder Koffer verwechselt. Um dies zu verhindern, raten wir Ihnen, Ihren Koffer eindeutig zu kennzeichnen - etwa mit einem Aufkleber oder einem farbigen Band. Die Kosten einer Verwechslung hat der verursachende Reisegast zu tragen.
• Die aufgrund der Anmeldung erfassten Daten der Reiseteilnehmer werden ausschließlich zur Abwicklung und Organisation unserer Reisen verwendet. Die Daten werden nach EU-Datenschutzgrundverordnung geschützt.

Reisebedingungen 2022

Die nachfolgenden Reisebedingungen des Reisebüros Josef Klemm GmbH & CO KG als Veranstalter - im weiteren Text Reiseveranstalter genannt - sind durch den Abdruck in diesem Prospekt gehörig veröffentlicht und zugeleitet. Sie sind wesentlicher Bestandteil des Reisevertrages und werden mit der Buchung anerkannt.

Allgemeine Reisebedingungen für Pauschalreisen von Bus- und Gruppenreiseveranstaltern für ab dem 01.07.2018 abgeschlossene Pauschalreiseverträge

Ü b e r s i c h t
1. Abschluss des Pauschalreisevertrags
2. Vermittelte Leistungen -
weitere erst nach Beginn der Reise erbrachte Leistungen
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
4. Zahlungen
5. Leistungen und Pflichten
6. Unerhebliche und erhebliche Leistungsänderungen
7. Preiserhöhung und Preissenkung vor Reisebeginn
8. Vertragsübertragung - Ersatzreisende
9. Rücktritt des Reisenden vor Reisebeginn - Nichtantritt der Reise
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
11. Reiseabbruch
12. Künd igung be i sch wer er Stö rung dur ch den Re i senden - M i t w i rkungs pflichten
13. Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
14. Rücktritt des Veranstalters bei unvermeidbaren, außergewöhnlichen
Umständen
15. Reisemängel, Rechte und Obliegenheiten des Reisenden
16. Haftungsbeschränkung
17. Besondere Regelungen im Zusammenhang mit Pandemien
18. Verjährung - Geltendmachung
19. Verbraucherstreitbeilegung und Online-Streitbeilegungsplattform

1. Abschluss des Pauschalreisevertrags
1.1. Reiseanmeldungen können mündlich, telefonisch, durch E -Mail, SMS oder Fax erfol- gen. Der Reisevertrag soll mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung
und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Vorgaben des Reisenden geschlossen werden. Bei Vertragsschluss erhält der Reisende auf dem Postweg, durch E-Mail, Fax oder SMS etc. die Reisebestätigung, die auch als Bestäti gung
des Vertrags dient und § 651d Abs. 3 S. 2 BGB entspricht. Sind beide Teile bei Vertrags-schluss anwesend oder wird der Vertrag außerhalb der Geschäftsräume des Veranstal-ters geschlossen, so hat der Reisende Anspruch auf eine Bestätigung des Vertrags in Papierform.
1.2.An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei Reiseanmeldung per Fax, E-Mail und SMS 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hin-zuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1.
geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende oder nicht rechtzeitige Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende
innerhalb dieser Frist annehmen kann.
1.5. Buchungen im elektronischen Geschäftsverkehr richten sich nach den Erläuterungen auf
unserer Internetseite und den dort abrufbaren Reisebedingungen.
1.6. Bei Reiseanmeldungen über Internet bietet der Reisende dem Veranstalter den Abschluss des Reisevertrags durch Betätigung des Buttons „zahlungspflichtig buchen" verbindlich an. Dem Kunden wird der Eingang seiner Buchung (Reiseanmeldung) unverzüglich auf
elektronischem Weg bestätigt (nur Eingangsbestätigung, keine Annahme). Die Annahme erfolgt durch die Reisebestätigung innerhalb von 3 Tagen. Im Übrigen sind die Hinweise für
Buchung und Reisebestätigung auf der Internetseite maßgeblich.

2. Vermittelte Leistungen - weitere erst nach Beginn der Reise erbrachte Leistungen 2.1. Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den son stigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) sind wir nicht Veranstalter, sondern lediglich Vermittler i.S. des §
651v BGB. Als Vermittler haften wir insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung
(einschließlich von uns zu vertretender Buchungsfehler nach § 651x BGB), nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Unsere vertragliche Haf tung
als Vermittler ist ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe
Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine ver -
einbarte Beschaffenheit fehlt.
2.2. Für Leistungen, die erst nach Beginn der Erbringung einer Pauschalreiseleistung vom
Reisenden z. B. am Urlaubsziel ausgewählt werden, ist ebenfalls Ziff. 2.1. maßgeblich.

3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet den Reisenden vor der Reiseanmeldung über allgemei ne Pass- und Visumerfordernisse einschließlich der ungefähren Fristen für die Erlangung von Visa sowie über gesundheitspolizeiliche Formalitäten des Bestimmungslands (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen und die erforderlichen Reiseunterlagen mitzuführen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Reiseunterlagen bzw. Bescheinigungen etc. verpflichtet hat
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z.B. ungültiges Visum, fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.

4. Zahlungen
4.1. Das Fordern oder Annehmen von Zahlungen (An- bzw. Restzahlung) des Reisenden ist
nach Abschluss des Vertrags nur bei Bestehen eines wirksamen Kundengeldabsiche - rungsvertrags und Übermittlung des Sicherungsscheins zulässig.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrags sind 20 % des Reisepreises zu zahlen, soweit die
Parteien keine abweichende ausdrückliche Vereinbarung treffen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Rei seunterlagen, soweit für die Reise erforder- lich und/oder zu zahlen. Für Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl ist der Restbetrag zu zahlen, wenn der Veranstalter nicht mehr nach Ziff. 13. (siehe unten) zurücktreten kann
100% Erfahrung: Reisebüro Josef Klemm - Tel. 09194/722780

.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen.
4.5. Sofern der Reisende die fälligen Zahlungen (An - und Restzahlung) nicht leistet, kann der Reiseveranstalter nach Mahnung und angemessener Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten und eine Rücktrittsentschädigung nach Ziff. 9. (siehe u nten) verlangen.
4.6. Bei Kreuzfahrten: FrühZAHLERnachlass ist nicht verfügbar.

5. Leistungen und Pflichten
5.1. Der Veranstalter behält sich Änderungen vom Prospekt/Katalog vor, insbesondere Änderungen der Leistungsbeschreibung sowie der Preise. Er darf eine konkrete Ände- rung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmel- dung hierüber informiert.
5.2. Der Veranstalter hat Informationspflichten vor Reiseanmeldung, soweit dies für die vorgesehene Pauschalreise erheblich ist, nach § 651d Abs. 1 BGB zu erfüllen (insbesondere über wesentliche Eigenschaften der Reise, Reisepreis, An- und Restzahlung, Mindestteilnehmerzahl, Rücktrittsentschädigungen, Formblatt für Pauschalreisen).
5.3. Vertragsinhalt und Leistungen bestimmen sich nach den vor Reisebeginn gemachten Angaben des Veranstalters nach Ziff. 5.1. und insbesondere den vereinbarten Vorgaben des Reisenden, soweit nicht ausdrücklich anderes vereinbart ist. Sie sollen in der Reiseanmeldung und Reisebestätigung enthalten sein (siehe oben Ziff. 1.). Außerdem ist dem Reisenden, sofern nicht bereits in der Annahme des Antrags (Reisebestätigung - siehe oben Ziff. 1.) bei Vertragsschluss enthalten, unverzüglich nach Vertragsschluss eine vollständige Reisebestätigung oder Abschrift des Vertrags zur Verfügung zu stellen.
5.4. Der Veranstalter hat über seine Beistandspflichten zu informieren und diese nach § 651q BGB zu erfüllen, wenn sich der Reisende z.B. hinsichtlich der vereinbarten Rückbeförderung oder anderen Gründen in Schwierigkeiten befindet. Bei vom Reisenden verschuldeten Umständen kann der Veranstalter Ersatz angemessener und tatsächlich entstandener Aufwendungen verlangen.
5.5. Der Veranstalter hat dem Reisenden rechtzeitig vor Reisebeginn die notwendigen
Reiseunterlagen zu und über nach Vertragsschluss eingetretene Änderungen zu unterrichten
(siehe auch Ziff. 6. und Ziff. 7.).
5.6. Preis- und Leistungsänderungen nach Vertragsschluss sind in Ziff. 6. sowie Ziff. 7. geregelt.

6. Unerhebliche und erhebliche Leistungsänderungen
6.1. Unerhebliche Änderungen der Reiseleistungen durch den Veranstalter sind
einseitig zulässig, aber nur wirksam, wenn sie der Veranstalter gegenüber dem
Reisenden z.B. durch E-Mail, Fax, SMS oder in Papierform klar, verständlich und in hervorgehobener Weise vor Reisebeginn erklärt . Die Rechte des Reisenden bei Reisemängeln bleiben hiervon unberührt.
6.2. Erhebliche Vertragsänderungen sind nicht einseitig und nur unter den konkreten
Voraussetzungen des § 651g BGB vor Reisebeginn zulässig, über die der Veranstalter
ausdrücklich z.B. durch E-Mail, Fax, SMS oder in Papierform zu unterrichten hat. Der Reisende
kann zurücktreten oder die angebotene Vertragsänderung bzw. Ersatzreise innerhalb der Annahmefrist des Veranstalters annehmen. Ohne fristgemäße Erklärung des Reisenden gilt
das Angebot des Veranstalters als angenommen. Im Übrigen ist §651g Abs. 3 BGB anzuwenden.
6.3. Wird die erhebliche Änderung oder die Ersatzreise angenommen, so hat der Reisen de
Anspruch auf Minderung (§ 651m Abs. 1 BGB), wenn die Ersatzreise nicht mindestens
gleichwertig ist. Ergeben sich durch die Änderung für den Veranstalter geringere Kosten, so
sind dem Reisenden die geringeren Kosten zu erstatten (§ 651m Abs. 2 BGB).

7. Preiserhöhung und Preissenkung vor Reisebeginn
7.1. Der Veranstalter kann Preiserhöhungen bis 8 % des Reisepreises einseiti g nur
bei Vorliegen der Gründe für die Erhöhung aus sich unmittelbar ergebenden und
nach Vertragsschluss erhöhten Beförderungskosten (Treibstoff, andere
Energieträger), oder erhöhten Steuern und sonstigen Abgaben (Touristenabgaben, Hafen- oder Flughafen-gebühren), oder geänderter für die Pauschalreise geltenden
Wechselkurse vornehmen. Die hierauf beruhenden Änderungen des vereinbarten und geänderten Reisepreises (Differenz) werden entsprechend der Zahl der Reisenden
errechnet, auf die Person umgerech net und anteilig erhöht. Unterrichtet der Veranstalter den Reisenden durch E-Mail, Fax, SMS, in Papierform etc. nicht klar und verständlich über die Preiserhöhung, die Gründe und die Berechnung spätestens bis 20 Tage vor
Reisebeginn, ist die Preiserhöhung nich t wirksam.
7.2. Übersteigt die nach Ziff. 7.1. vorbehaltene Preiserhöhung 8 % des Reisepreises, kann der Veranstalter sie nicht einseitig, sondern nur unter den engen Voraussetzungen des §
651g BGB vornehmen. Er kann dem Reisenden insofern eine entsprechen de
Preiserhöhung anbieten und verlangen, dass der Reisende sie innerhalb der vom Veran -
stalter bestimmten angemessenen Frist annimmt oder zurücktritt. Einzelheiten ergeben
sich aus § 651g BGB.
7.3. Der Reisende kann eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und soweit sich
die in Ziff. 7.1. genannten Preise, Abgaben oder Wechselkurse nach Vertragsschluss und
vor Reisebeginn geändert haben und dies zu niedrigeren Kosten für den Veran stalter
führt. Hat der Reisende mehr als den hiernach geschuldeten Betr ag gezahlt, ist der
Mehrbetrag vom Reiseveranstalter zu erstatten. Der Veranstalter darf von dem zu
erstattenden Mehrbetrag die ihm tatsächlich entstandenen Verwaltungsausgaben ab - ziehen. Er hat dem Reisenden auf dessen Verlangen nachzuweisen, in welcher H öhe Verwaltungsausgaben entstanden sind.

8. Vertragsübertragung - Ersatzreisende
8.1. Der Reisende kann innerhalb einer angemessenen Frist, in jedem Fall bei Zugang
nicht später als sieben Tage vor Reisebeginn in Papierform, durch E -Mail, Fax, SMS etc.
erklären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem
Pauschalreisevertrag eintritt.
8.2. Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser die ver- traglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt.
8.3. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haften er und der Reisende dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Der Reiseveranstalter darf eine Erstattung von Mehrkosten nur fordern, wenn und soweit diese angemessen und ihm tatsächlich entstanden sind.
8.4. Der Veranstalter hat dem Reisenden nachzuweisen, in welcher Höhe durch den Ein tritt des Dritten Mehrkosten entstanden sind.

9. Rücktritt des Reisenden vor Reisebe ginn — Nichtantritt der Reise
9.1. Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Der Rück tritt sollte schriftlich oder in Textform (E -Mail, Fax, SMS) gegenüber dem Veranstalter erfolgen. Ausreichend ist der Rücktritt gegenüber dem Reisevermittler. Maßgeblich ist der Zugang des Rücktritts bei dem Veranstalter oder Vermittler während der üblichen Büro - Öffnungszeiten.
9.2. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, verliert der
Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Der Reiseveranstalter kann jedoch eine angemessene Entschädigung bei Busreisen nach Ziff. 9.3. verlangen. Bei den sonstigen Reisen gilt Ziff. 9.5.

9.3. Unsere Entschädigungspauschalen bei Busreisen
Bis 45 Tage vor Reisebeginn keine
Vom 44. bis 30. Tag vor Reisebeginn 20 %
Vom 29. bis 15. Tag vor Reisebeginn 40 %
Vom 14. bis 8. Tag vor Reisebeginn 60 %
ab 7. Tag vor Reisebeginn 75 %
Bei Nichtantritt der Reise 80 %
9.3.1 Unsere Entschädigungspauschalen bei Flugreisen (Linien - oder Charterflug)
Bis 100 Tage vor Reisebeginn keine
Vom 99 bis 60 Tage vor Reisebeginn 20 %
Vom 59. bis 30. Tag vor Reisebeginn 45 %
Vom 29. bis 22. Tag vor Reisebeginn 55 %
Vom 21. bis 15. Tag vor Reisebeginn 75 %
Vom 14. bis 2. Tag vor Reisebeginn 85 %
ab 1. Tag vor Reisebeginn/bei Nichtantritt 90 %
9.3.2 Für Kreuzfahrten gelten besondere Stornobedingungen – siehe Kreuzfahrtkatalog.
9.3.3 Für Oberammergau gelten Stornobedingungen laut Buchungsbestätigung.

Rücktrittskosten fallen auch bei unverschuldetem Rücktritt z. b. wegen Erkrankung, Todesfall oder ähnlichem an. Es wird daher dringend empfohlen, eine Reiserücktritts- kosten-Versicherung inklusive Pandemieschutz abzuschließen!

9.4. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
9.5. Bei Reisen, die nicht unter Ziff. 9.3. fallen, bestimmt sich die Höhe der Entschädi gung nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt. Der Veranstalter hat insoweit auf Verlangen des Reisenden die Höhe der Entschädigung zu begründen.
9.6. Nach dem Rücktritt des Reisenden ist der Veranstalter zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet. Die Rückerstattung hat unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen
nach Zugang der Rücktrittserklärung, zu erfolgen.
9.7. wird durch die Teilstornierung einer Buchung die Umbuchung in eine andere Zimmerart (z.
B. Einzelzimmer) notwendig, so hat der Stornierende etwaige Mehrkosten (z. B. Einzelzimmerzuschlag) bis maximal in Höhe des Reisepreises zu tragen.
9.8. Sind bei einer Reise Theater-, Opern-, Musical-, oder Veranstaltungskarten gebucht, so gelten besondere Stornobedingungen, da für diese Karten in der Regel 100 % Stornokosten
anfallen.
9.9. Abweichend von Ziff. 9.2. kann der Reiseveranstalter vor Reis ebeginn keine Ent - schädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Pau -
schalreise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich b eein- trächtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich i.S. dieses Untertitels, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehr ungen
getroffen worden wären.

10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
10.1. Grundsätzlich besteht nach Vertragsschluss kein Anspruch des Reisenden auf Änderungen des Vertrags. Der Veranstalter kann jedoch, soweit für ihn möglich, zulässig und zumutbar, Wünsche des Reisenden berücksichtigen.
10.2. Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so
kann der Veranstalter bei Umbuchungen etc. als Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nicht nach en tsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten
Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch an derweitige
Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.

11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen oder wird eine Leistung aus einem Grund nicht in Anspruch genommen, der in der Sp häre des Reisenden liegt (z.B. Krankheit), so hat der Veranstalter bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse für die nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu
erreichen, sofern es sich nicht um völlig unerheblic he Leistungen handelt oder gesetzliche oder behördliche Bestimmungen dem entgegenstehen.

12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden — Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz
Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Tei lnahme für den Veranstalter
und/oder die Reisenden nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt entsprechend auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und
Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Rei seleistung(en) ergeben. Schaden - ersatzansprüche des Veranstalters bleiben insofern unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.

13. Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl
13.1. Der Veranstalter hat den Reisenden vor Reiseanmeldung und in der Reisebestätigung über
Mindestteilnehmerzahl und Frist zu informieren.
13.2. Der Veranstalter kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn sich für die
Pauschalreise weniger Personen als die im Vertrag angegebene Mindestteilnehmerzahl angemeldet haben.
13.3. Ist die Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13.1. nicht erreicht und will der Veranstal ter zurücktreten, hat der Veranstalter den Rücktritt innerhalb der im Vertrag bestimmten Frist zu erklären, jedoch spätestens bei einer Reisedauer von mehr a ls sechs Tagen 20 Tage
bei einer Reisedauer von zwei bis höchstens sechs Tagen 7 Tage und bei einer Reisedauer von weniger als zwei Tagen 48 Stunden — jeweils vor Reisebeginn.
13.4. Tritt der Reiseveranstalter vom Vertrag zurück, verliert er den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis.
13.5. Der Veranstalter ist infolge des Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises ver-pflichtet und hat die Rückerstattung unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen
nach dem Rücktritt, zu leisten.

14. Rücktritt des Veranstalters bei unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen
14.1. Der Veranstalter kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn er auf grund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrags ge hindert ist
und er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis vom Rücktrittsgrund erklärt.
1 0 0% Erfahrung: Reisebüro Josef Klemm — Tel. 0 91 94/7 2 2 7 8 0

14.2. Durch den Rücktritt nach Ziff. 14.1. verliert der Veranstalter den Anspruch auf den
vereinbarten Reisepreis, ist zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet und hat insofern unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, die Rückerstattung zu leisten.

15. Reisemängel, Rechte und Obliegenheiten des Reisenden
Der Reisende hat dem Veranstalter einen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Wenn der Veranstalter wegen der schuldhaften Unterlassung der Anzeige durch den Reisenden nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende keine Minderung nach § 651m BGB oder Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen.
15.2. Adressat der Mängelanzeige
Reisemängel sind während der Reise bei der Reiseleitung anzuzeigen. Ist eine Reiseleitung oder ein Vertreter des Veranstalters nicht vorhanden ode r kann den Mangel nicht abstellen , sind Reisemängel, sofern eine schnelle Verbindung möglich ist, direkt beim Veranstalter Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG (e - mail: info@klemmreisen.com, Fax 0049-91944508, Telefonnummer 09194/722780) oder der in der Reisebestä tigung angeführten Notrufnummer 0049 170 35 80 410
Marion Klemm anzuzeigen.
15.3. Abhilfeverlangen und Selbstabhilfe
Der Reisende kann Abhilfe verlangen. Der Veranstalter hat darauf den Reisemangel zu beseitigen. Adressat des Abhilfeverlangens ist die Reiseleitung. Im Übrigen gilt Ziff. 15.2. (siehe oben).
Wenn der Veranstalter nicht innerhalb der vom Reisenden gesetzten angemessenen Frist abhilft, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Wird die Abhilfe verweigert oder ist sie sofort notwendig, bedarf
es keiner Frist.
Der Veranstalter kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenen Reise - leistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesen Fällen gilt § 651k Abs. 3 bis Abs. 5 BGB. Der Veranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderung etc. und Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflichten zu erfüllen (vgl. § 651q BGB).
15.4. Minderung Für die Dauer des Reisemangels mindert sich nach § 651m BGB der
Reisepreis. Auf Ziff. 15.1. (siehe oben) wird verwiesen.
15.5. Kündigung
Wird die Pauschalreise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt, kann der Rei- sende den Vertrag nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist kündi gen.
Verweigert der Veranstalter die Abhilfe oder ist sie sofort notwendig, kann der Reisende
ohne Fristsetzung kündigen. Die Folgen der Kündigung ergeben sich aus § 6511 Abs. 2
und Abs. 3 BGB.
15.6. Schadensersatz
Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz nach §
651n BGB verlangen. Bei Schadensersatzpflicht hat der Veranstalter den Schadensersatz
unverzüglich zu leisten.
15.7. Anrechnung von Entschädigungen
Hat der Reisende aufgrund desselben Ereignisses gegen den Veranstalter Anspruch auf Schadensersatz oder auf Erstattung eines infolge einer Minderung zu viel gezahlten Betrages, so muss sich der Reisende den Betrag anrechnen lassen, d en er aufgrund des- selben Ereignisses als Entschädigung oder als Erstattung nach Maßgabe internationaler Übereinkünfte oder von auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften nach § 651p Abs.
3 BGB erhalten hat.

16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalter s für Schäden, die nicht Körper schäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung interna - tionale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimm ten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegen - über dem Reisenden auf diese übereinkommen und die darauf beruhen den gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Auf Ziff. 15.7. (Anrechnung von Entschädigungen) wird verwiesen.

17. Besondere Regelungen im Zusammenhang mit Pandemien (insbesondere dem Corona-Virus)
17.1 Die Parteien sind sich einig, dass die vereinbarten Reiseleistungen durch die jeweiligen Leistungserbringer stets unter Einhaltung und nach Maßgabe der zum jeweiligen Reisezeitpunkt geltenden behördlichen Vorgaben und Auflagen erbracht werden.
17.2. Der Reisende erklärt sich einverstanden, angemessene Nutzungsregelungen oder -beschränkungen der Leistungserbringer bei der Inanspruchnahme von Reiseleistungen zu beachten und im Falle von auftretenden typischen Krankheitssymptomen die Reiseleitung und den Leistungsträger unverzüglich zu verständigen.
17.3. Der Reisende ist verpflichtet, die Kosten, die durch seine eventuelle Pandemie-Erkrankung entstehen, selbst zu tragen.
Wir empfehlen eine Krankenversicherung inkl. Pandemieschutz abzuschließen.

18. Verjährung — Geltendmachung
18.1. Die Ansprüche nach § 651i Abs. 3 Nr. 2., 4. bis 7. BGB sind gegenüber dem Veranstal - ter oder dem Reisevermittler, der die Buchung vorgenommen hat, geltend zu machen. 17.2.
Die Ansprüche des Reisenden — ausgenommen Körperschäden — nach § 651i Abs. 3 BGB
(Abhilfe, Kündigung, Minderung, Schadensersatz) verjähren in zwei Jahren. Die
Verjährungsfrist beginnt mit dem Tage, an dem die Pauschalreise dem Vertrag nach en den sollte.

19. Verbraucherstreitbeilegung und Online -Streitbeilegungsplattform
19.1. Unser Unternehmen Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG nimmt nicht an einem
Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.
18.2. Online-Streitbeilegungsplattform: Die Europäische Kommission stellt un -ter http:// ec.europa.eu/consumerslodr/ eine Plattform zur Online -Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten für Vertragsabschlüsse über die Internetseite des Veranstalters oder mittels E-Mail bereit.
Veranstalter: Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co KG
vertreten durch die Geschäftsführer Her bert Klemm und Marion Klemm
Friedhofstraße 21 - 23, 91320 Ebermannstadt
Telefon: 09194/722780 Fax: 09194/4508 mail: info@klemmreisen.com www.k lem mre isen .com

Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach § 651a des Bürgerlichen
Gesetzbuchs — bereits vor der Reiseanmeldung zur Verfügung gestellt.

1) Bei der Ihnen angebotenen Kombination von Reiseleistungen handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie
(EU) 2015/2302. Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten.
2) Das Unternehmen Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG trägt die volle Verantwortung für die ordnungsgemäße
Durchführung der gesamten Pauschalreise.
3) Zudem verfügt das Unternehmen Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG über die gesetzlich vorgeschriebene Absicherung für die Rückzahlung Ihrer Zahlungen und, falls der Transport in der Pauschalreise inbegriffen ist, zur Sicherstellung Ihrer Rückbeförderung im Fall seiner Insolvenz.*
Wichtigste Rechte nach der Richtlinie (EU) 2015/2302
• Die Reisenden erhalten alle wesentlichen Informationen über die Pauschalreise vor Abschluss des Pauschalreisevertrags.
- Es haftet immer mindestens ein Unternehmer für die ordnungsgemäße Erbringung aller im Vertrag inbegriffenen
Reiseleistungen.
• Die Reisenden erhalten eine Notruftelefonnummer oder Angaben zu einer Kontaktstelle, über die sie sich mit dem
Reiseveranstalter oder dem Reisebüro in Verbindung setzen können.
• Die Reisenden können die Pauschalreise — innerhalb einer angemessenen Frist und unter Umständen unter * zusätzlichen
Kosten — auf eine andere Person übertragen.
• Der Preis der Pauschalreise darf nur erhöht werden, wenn bestimmte Kosten (zum Beispiel Treibstoffpreise) sich erhöhen und wenn dies im Vertrag ausdrücklich vorgesehen ist, und in jedem Fall bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise. Wenn die Preiserhöhung 8 % des Pauschalreisepreises übersteigt, kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten. Wenn sich ein Reiseveranstalter das Recht auf eine Preiserhöhung vorbehält, hat der Reisende das Recht auf eine Preissenkung, wenn die entsprechenden Kosten sich verringern.
• Die Reisenden können ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten und erhalten eine volle Erstattung aller Zahlungen, wenn einer der wesentlichen Bestandteile der Pauschalreise mit Ausnahme des Preises erheblich geändert wird.
• Wenn der für die Pauschalreise verantwortliche Unternehmer die Pauschalreise vor Beginn der Pauschalreise absagt, haben die Reisenden Anspruch auf eine Kostenerstattung und unter Umständen auf eine Entschädigung.
• Die Reisenden können bei Eintritt außergewöhnlicher Umstände vor Beginn der Pauschalreise ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten, beispielsweise wenn am Bestimmungsort schwerwiegende Sicherheitsprobleme bestehen, die die Pauschalreise voraussichtlich beeinträchtigen.
• Zudem können die Reisenden jederzeit vor Beginn der Pauschalreise gegen Zahlung einer angemessenen und vertretbaren
Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten.
• Können nach Beginn der Pauschalreise wesentliche Bestandteile der Pauschalreise nicht vereinbarungsgemäß durchgeführt werden, so sind dem Reisenden angemessene andere Vorkehrungen ohne Mehrkosten anzubieten.
• Der Reisende kann ohne Zahlung einer Rücktrittsgebühr vom Vertrag zurücktreten (in der Bundesrepublik Deutschland heißt dieses Recht „Kündigung"), wenn Leistungen nicht gemäß dem Vertrag erbracht werden und dies erhebliche Auswirkungen auf die Erbringung der vertraglichen Pauschalreiseleistungen hat und der Reiseveranstalter es versäumt, Abhilfe zu schaffen.
• Der Reisende hat Anspruch auf eine Preisminderung und/oder Schadensersatz, wenn die Reiseleistungen nicht oder nicht ordnungsgemäß erbracht werden.
• Der Reiseveranstalter leistet dem Reisenden Beistand, wenn dieser sich in Schwierigkeiten befindet.
• Im Fall der Insolvenz des Reiseveranstalters oder — in einigen Mitgliedstaaten — des Reisevermittlers werden Zahlungen zurückerstattet. Tritt die Insolvenz des Reiseveranstalters oder, sofern einschlägig, des Reisevermittlers nach Beginn der Pauschalreise ein und ist die Beförderung Bestandteil der Pauschalreise, so wird die Rückbeförderung der Reisenden gewährleistet.
• Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG hat eine Insolvenzabsicherung mit R + V Allgemeine Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, 65189 Wiesbaden, Telefon: 0049 611 533 58 59 abgeschlossen.* Die Reisenden können diese Einrichtung oder gegebenenfalls die zuständige Behörde kontaktieren, wenn ihnen Leistungen aufgrund der Insolvenz von Reisebüro Josef Klemm GmbH & Co. KG verweigert werden.

 

100% Erfahrung: Reisebüro Josef Klemm — Tel. 09194/722780